David Cole in Auschwitz und Leuchter-Report

Heute bringe ich zwei sehr aufschlußreiche Videos zu diesem Thema:

1) David Cole in Auschwitz (mit deutscher Simultanübersetzung)

Dokumentiert eine individuelle Führung 1992 von David Cole durch das ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz, sowie das anschließende Interview mit Dr. Franciszek Piper, dem späteren Direktor des Lagers.

2) Der zweite Leuchter-Bericht

Eine Dokumentation der KZ-Begutachtungen von Dachau, Mauthausen und Hartheim durch Fred Leuchter.

Im Einzelnen

Zu Reportage von David Cole

Vorab: in dieser Reportage werden keinerlei traumatisierenden Bilder gezeigt, wie im Text unter dem Video behauptet.

Es handelt sich, wie oben schon erwähnt, vielmehr um einen harmlosen Gang durch das KZ Auschwitz.
Jene, welche wir in den Schulbüchern gezeigt bekamen und auch unsere Kinder heute immernoch offiziell zu sehen bekommen, sind dagegen wirklich verstörend!

Dieser Film ist der erste aus einer Reihe von Dokumentarfilmen von David Cole’s Reise nach Europa.
Er wollte mit eigenen Augen die Orte der behaupteten „Endlösung“ sehen.

David Cole wurde in 1971 geboren und gehört somit der Kriegsenkel-Generation an.
Deshalb kann schon rein zeitlich von einer weniger direkten Betroffenheit und damit unbefangeneren Betrachtungsweise ausgegangen werden.
Zudem ist er US-Amerikaner aus Los Angeles, Kalifornien mit jüdischen Eltern.

Leider konnte ich keine näheren, sachlich-neutralen Angaben zu seiner Biografie finden. Falls einer von meinen geneigten Lesern mir da weiterhelfen kann, würde ich das hier gerne ergänzen.

Der Leuchter-Report

Zum Leuchter-Report hatte ich schon vor einiger Zeit was aufgeschnappt und nun vor zwei Tagen beim Sortieren die Gelegenheit gefunden, mich damit näher zu beschäftigen.

Unter archive.org ist auch der erste Leuchter-Report (in Textform) zu finden.

Hintergrund

Im November 1983 wurde Ernst Zündel wegen der Herausgabe des Buches „Starben wirklich 6 Millionen“ (geschrieben von Richard Harwood, einem brittischen Cellisten), für schuldig befunden. Zündel ging in Berufung und der Prozeß mußte danach neu aufgerollt werden.

Da im Staatsgefängnis von Missouri zur staatlichen Hinrichtung Gaskammern verwendet wurden – und werden¹, hatte Zündel dort für den neuen Prozeß nach einem Fachexperten für moderne Gaskammern angefragt. Der Direktor dieses Gefängnisses, Bill Armontrout, stellte den Kontakt zwischen Zündel und dem US- Ingenieur und Konstrukteur für Gaskammern, Fred Leuchter aus Boston her.

¹): Siehe Wikipedia Gaskammer (Todesstrafe) und Todesstrafe in den Vereinigten Staaten, Hinrichtungsarten)

Am 25. Februar 1988 flog Leuchter samt Team nach Polen, um gleich nach seiner Rückkehr am 3. März seinen als „Leuchter-Report“ berühmt gewordenen Untersuchungsbericht zu verfassen.

Auch der zweite Prozeß endete mit einer Verurteilung Zündels, dennoch blieben viele Zweifel. So kam es abermals zu einer Begutachtung durch Fred Leuchter, der diesmal die Gaskammern von Dachau, Mauthausen und Schloß Hartheim untersuchte; der zweite Leuchter-Report entstand.

Übrigens…

Zu den Todeszahlen fand ich in dem Video David Cole in Auschwitz, ab Minute 1:20 zusammengefaßt Folgendes:

Dr. Piper, der spätere Leiter von Auschwitz, ist direkt für die starke Herabsetzung der Todeszahlen mitverantwortlich.
In seinem Buch „Die Zahl der Opfer von Auschwitz„, stellt er fest, das die alte sowjetische Behauptung, von 4 Millionen falsch sei und die wirkliche Zahl bei 1,1 Millionen läge (vgl. ab Minute 23:00).

Uns wird in der Regel berichtet, das es so schwer gewesen sei, die genauen Totenzahlen festzustellen, weil die Deutschen die diesbezüglichen Akten damals vernichtet hätten.

Laut der Reportage David Cole in Auschwitz (ab Minute 42:52) jedoch hatte die Sowjetunion die Lagerakten die ganze Zeit unter Verschluß und gab sie erst 1989 (im Zusammenhang mit der sogenannten Wiedervereinigung) frei.
Erst zu diesem Zeitpunkt, also fünfzig Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, hatte man beschlossen, zuzugeben, das weit weniger Menschen um’s Leben kamen, als bis dahin behauptet.

Leider finde ich keinerlei brauchbare Information im Internet dazu (siehe unten), außer andeutungsweise im letzten Abschnitt des Artikels „Rußland veröffentlicht Geheimdokumente aus dem zweiten Weltkrieg„.

Selbst Wikiedia gibt zu, das eine genaue Statistik der Opferzahlen aufgrund der Quellenlage“ nicht möglich gewesen sei, siehe dort unter Opferzahlen der Konzentrationslager Auschwitz, die Ermittlung der Opferzahlen durch Wellers und Piper).

Eine abschließende Anmerkung

Viele von Euch wissen es schon lange: leider findet mittlerweile eine sehr scharf eingestellte Medienzensur statt.

Ein Hohn auf die im Grundgesetz verbriefte Meinungs- und Pressefreiheit (siehe Artikel 5)!

Das kann man zum Beispiel merken, wenn man bestimmte Stichworte in Wikipedia und Metapedia (oder auch in Google!) eingibt und die Suchergebnisse miteinander vergleicht.

Es ist ausgesprochen schwierig – und zu dem in diesem Beitrag behandelten Thema mittlerweile leider so gut wie unmöglich, neutrale und sachlich korrekte Darstellungen zu finden. Ein unerträglicher Zustand in unser vorgeblich freiheitlichen Demokratie!

Der Unterschied, zwischen privater Meinung und sachlicher Information scheint in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend zu verwischen…

Zu Metapedia habe ich gerade unter fischundfleisch.com (habe ich grad frisch entdeckt) den Artikel Grundgesetz §5 (1): Eine Zensur findet XXXXX statt, gefunden – mit möglicherweise hilfreichen Hinweisen zu Wiki- und Metapedia.

Daher generell bitte alle schriftlichen und mündlichen Darstellungsweisen besonnen und mit einem gesunden inneren Abstand aufnehmen (auch gegenüber eigenen Grundannahmen, die mitunter ebenfalls falsch oder unvollständig sein könnten).
Dann merkt man meist doch recht schnell, wo der Hase lang läuft und verliert vor allem nicht den menschlichen Kontakt und das prinzipielle Vertrauen zu seinen Nachbarn und Freunden!

In diesem Sinne Euch eine gute Woche,
Gabriele